
INDIKATIONEN
Abschwellendes Mittel für die Nase bei akuter katarrhalischer Rhinitis und Pharyngitis, allergischer Rhinitis, akuter Sinusitis.
WIRKSTOFFE
1 ml Lösung enthält: Wirkstoff: Naphazolinnitrat 1 mg Hilfsstoffe mit bekannten Wirkungen: Benzalkoniumchlorid. Die vollständige Liste der sonstigen Bestandteile finden Sie in Abschnitt 6.1.
Hilfsstoffe
RINAZINA 1 mg/ml Nasentropfen, Lösung: Natriumchlorid, Dinatriumedetat, monobasisches Natriumphosphat-Dihydrat, konzentrierte Phosphorsäure, Benzalkoniumchlorid, gereinigtes Wasser. RINAZINA 1 mg/ml Nasenspray, Lösung: Natriumchlorid, Dinatriumedetat, monobasisches Natriumphosphat-Dihydrat, konzentrierte Phosphorsäure, Benzalkoniumchlorid, Balsamico-Aroma, gereinigtes Wasser.
KONTRAINDIKATIONEN UND NEBENWIRKUNGEN
Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der in Abschnitt 6.1 aufgeführten sonstigen Bestandteile. Schwere Herzerkrankung und arterielle Hypertonie. Glaukom. Hyperthyreose. Das Arzneimittel ist bei Kindern unter 12 Jahren kontraindiziert. Während und in den zwei Wochen nach der Therapie mit Antidepressiva nicht verabreichen.
DOSIERUNG
Nasentropfen: Erwachsene: 2-3 Tropfen in jedes Nasenloch, 2-3 mal täglich Nasenspray: Erwachsene: 1-2 Sprühstöße in jedes Nasenloch, 2-3 mal täglich. Pädiatrische Bevölkerung: Das Arzneimittel ist bei Kindern unter 12 Jahren kontraindiziert (siehe Abschnitt 4.3). Befolgen Sie sorgfältig die empfohlenen Dosierungen. Eine höhere Dosierung des Produkts kann, selbst wenn es äußerlich und über einen kurzen Zeitraum eingenommen wird, schwerwiegende systemische Wirkungen hervorrufen. Wenn innerhalb weniger Tage kein vollständiges therapeutisches Ansprechen eintritt, wenden Sie sich an Ihren Arzt. In jedem Fall darf die Behandlung nicht länger als eine Woche fortgesetzt werden.
KONSERVIERUNG
RINAZINA 1 mg/ml Nasenspray, Lösung: Für dieses Arzneimittel sind keine besonderen Lagerungsbedingungen erforderlich. RINAZINA 1 mg/ml Nasentropfen, Lösung: Unter 25 °C lagern. Aufrecht lagern.
WARNHINWEISE
Bei älteren Menschen und bei Patienten mit Prostatahypertrophie aufgrund des Risikos einer Harnverhaltung mit Vorsicht anwenden. Bei Patienten mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen, insbesondere bei Bluthochdruckpatienten, muss die Anwendung von Nasenschleimmitteln in jedem Fall von Zeit zu Zeit der ärztlichen Beurteilung unterliegen. Die längere Anwendung von Vasokonstriktoren kann die normale Funktion der Nasen- und Nasennebenhöhlenschleimhaut verändern und auch eine Abhängigkeit von der Droge hervorrufen. Wiederholte Anwendungen über einen längeren Zeitraum können schädlich sein. RINAZINA Nasentropfen und Nasenspray enthalten 0,1 mg/ml Benzalkoniumchlorid. Benzalkoniumchlorid (BAC), das als Konservierungsmittel in RINAZINA Nasentropfen und Nasenspray enthalten ist, kann insbesondere bei längerer Anwendung zu Reizungen und Schwellungen der Nasenschleimhaut führen. Bei Verdacht auf eine solche Reaktion (anhaltende verstopfte Nase) sollte nach Möglichkeit ein Arzneimittel zur nasalen Anwendung ohne BAC eingesetzt werden. Sollten solche Arzneimittel zur nasalen Anwendung ohne BAC nicht verfügbar sein, sollte eine andere Darreichungsform in Betracht gezogen werden. Kann Bronchospasmus verursachen. Die Anwendung topischer Produkte kann, insbesondere bei längerer Dauer, zu Sensibilisierungsphänomenen führen; In diesem Fall ist es notwendig, die Behandlung zu unterbrechen und gegebenenfalls eine geeignete Therapie einzuleiten. Bei der Einnahme von Sympathomimetika, zu denen auch Naphazolin gehört, wurden seltene Fälle einer posterioren reversiblen Enzephalopathie/reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms berichtet. Zu den berichteten Symptomen gehören plötzlich auftretende starke Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Sehstörungen. Die meisten Fälle bessern sich oder verschwinden innerhalb weniger Tage nach entsprechender Behandlung. Die Anwendung von Naphazolin sollte sofort abgebrochen werden und ein Arzt sollte konsultiert werden, wenn Anzeichen und/oder Symptome einer posterioren reversiblen Enzephalopathie/ eines reversiblen zerebralen Vasokonstriktionssyndroms auftreten.
INTERAKTIONEN
Das Medikament kann mit Antidepressiva interagieren.
NEBENWIRKUNGEN
Das Produkt kann lokal zu Rebound-Phänomenen der Sensibilisierung und Verstopfung der Schleimhäute führen. Aufgrund der schnellen Aufnahme von Naphazolin durch entzündete Schleimhäute können systemische Wirkungen wie arterielle Hypertonie, Reflexbradykardie, Kopfschmerzen und Störungen beim Wasserlassen auftreten. Meldung vermuteter Nebenwirkungen Die Meldung vermuteter Nebenwirkungen, die nach der Zulassung des Arzneimittels auftreten, ist wichtig, da sie eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels ermöglicht. Angehörige der Gesundheitsberufe werden gebeten, vermutete Nebenwirkungen über das nationale Meldesystem unter https://www.aifa.gov.it/content/segnalazioni-reazioni-avverse zu melden.
ÜBERDOSIERUNG
Das Produkt kann bei versehentlicher Einnahme oder bei längerer Anwendung in zu hohen Dosen toxische Erscheinungen hervorrufen. Es sollte außerhalb der Reichweite von Kindern aufbewahrt werden, da eine versehentliche Einnahme zu starker Sedierung führen kann. Im Falle einer Überdosierung können arterielle Hypertonie, Tachykardie, Photophobie, starke Kopfschmerzen, Engegefühl in der Brust und bei Kindern Hypothermie und schwere Depression des Zentralnervensystems mit deutlicher Sedierung auftreten, die die Ergreifung angemessener Notfallmaßnahmen erfordern.
SCHWANGERSCHAFT UND STILLEN
Während der Schwangerschaft und Stillzeit darf RINAZINA nur nach Rücksprache mit Ihrem Arzt und nach Abwägung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses in Ihrem Fall angewendet werden.
AUSWIRKUNGEN AUF DIE FAHRFÄHIGKEIT
Es sind keine Nebenwirkungen auf die Verkehrstüchtigkeit oder die Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen bekannt.








